Social Natural Horsemanship - Verhalten hinterfragen und optimieren

Social Natural Horsemanship © 2012

Natural HorsemanshipWir vom KIMARA-Pferdehof haben es uns zudem zur Aufgabe gemacht Kinder und Jugendliche zu unterstützen und begleiten, welche aus den unterschiedlichsten Gründen heraus einen Teil ihres Lebens am Rande der Gesellschaft verbracht haben.

Die etwas andere Arbeit mit den Pferden verfolgt unterschiedliche Zielsetzungen. Genaueres hierzu kann in der Konzeption des M.I.B. nachgelesen werden.

 

Ein kurzer Auszug aus der Konzeption soll den Sinn der Arbeit mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen deutlicher machen:

 

Natural Horsemanship basiert auf dem Kommunikationssystem, welches die Pferde untereinander benutzen.

Die Jugendlichen sollen die Fähigkeit erlangen für sich, ihre Teammitglieder und für die Tiere Verantwortung zu übernehmen. Berücksichtigt werden hierbei das Alter und der jeweilige Entwicklungsstand des Einzelnen.

Aufgrund der Tatsache, dass unsere Pferde weder auf dem Platz noch im Gelände mit keinerlei Hilfsmitteln wie Trense oder Kandare geritten oder geführt werden, ist zunächst von großer Bedeutung den Umgang mit dem Pferd in seiner Sprache zu erlernen, um eine gemeinsame Kommunikation ermöglichen zu können.

Natural HorsemanshipDabei steht das Verhalten des Menschen gegenüber dem Pferd im Vordergrund. Das Pferd kennt seine Sprache, der Mensch muss, um gegenseitiges Vertrauen aufbauen zu können, dessen Sprache erlernen und anwenden. Wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Beziehungsarbeit zwischen Mensch und Pferd sind eine klare, ruhige aber auch konsequente Haltung gegenüber dem Tier. Da das Pferd mit den Sensoren eines Fluchttieres ausgestattet ist, nimmt es auch die feinsten Nuancen von aggressiven, ungeduldigen, inkonsequenten aber auch ignoranten Verhalten wahr und gibt sofortige Rückmeldung an sein Gegenüber ab. (…)

Das Erlernen von Geduld und einfühlsamer Ruhe in der Arbeit mit dem Pferd sind oft völlig neue Erfahrungen für die Jugendlichen. Bei anhaltender Motivation und Ausdauer des Einzelnen kann dies eine dauerhafte Auswirkung auf das gesamte Umfeld des Betroffenen mit sich bringen.“

(vgl. Konzeption M.I.B. – Menschen.Individualpädagogisch.Begleiten.)