Pädagogisch-Therapeutische Angebote
für Kinder und Jugendliche

 

Pferdgestützte Ergotherapie

Das Pferd dient hier als Medium zur Aktivierung von sensomotorisch-perzeptiven Reizen. Diese Reize brauchen wir Menschen um uns richtig zu spüren und dadurch unseren Körper und Geist zielgerichtet einsetzen zu können.

Zum Beispiel beim:

  • Lesen und Schreiben
  • um Mengenverständnis zu erwerben und
  • Sprache zu entdecken.

Die Pferdesprache verlangt volle Konzentration auf sich selber und auf das Pferd. Der Mensch spricht nur in Körpersprache.
Übungen auf dem Pferd werden vorwiegend mit einer Decke und nicht mit einem Sattel durchgeführt. Es wird gefördert und gefordert ...

  • Gleichgewichtssinn
  • Körperspannung (Kraft)
  • Kopfkontrolle sowie das gesamte Köpergefühl

Der Mensch muss in einer 45 minütigen Therapiestunde auf über 4000 Impulse von dem Pferd ausgehend reagieren und sich dadurch aktivieren. Der selbstständige und verantwortungsvolle Umgang mit dem Pferd stärkt die Psyche und fördert das Selbstwertgefühl.

Pferde haben:

  • - keine Vorurteile
  • - sie wittern und lesen unsere Stimmungen
  • - lehren uns Selbstvertrauen.

Sie spiegeln unser Tun und Handeln.
N
ach einem gründlichen Eingangsgespräch (Anamnese) finden die 45 minütigen Therapien in einer Einzelsituation statt. Die ergotherapeutische Befundung steht am Anfang und ist die Basis für Therapieplanung und Zielformulierung. Ansprechpartner in diesem Bereich ist Frank Makowski.

Kosten und Buchungsanfrage Buchungsanfrage (Preise auf Anfrage)

Kostenübernahme oder Beteiligung von der Krankenkasse zum Teil möglich. Vor Therapiebeginn bitte mit Ihrer Krankenkasse abklären.

 

 

Tiergestützte erlebnispädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche

Aus unterschiedlichen Gründen und Erlebnissen heraus, fällt es einigen Kindern und Jugendlichen schwer positive Kontakte zu ihrem Umfeld zu knüpfen.
Sie stören, zappeln, sind unnahbar, hören nicht zu, können Berührungen nicht ertragen, wirken und handeln aggressiv, sind permanent angespannt, verspannt und irgendwie immer auf der Flucht. Diese und andere Auffälligkeiten sind nicht nur im heimpädagogischen Bereich sondern auch in manchen Familien Alltag.
Wir versprechen keine „Rundherumheilung“ am Menschen aber wir sind sehr bemüht dem Betroffenen und dessen Umfeld alternative Lösungswege vorzuschlagen. In gemeinsamen Gesprächen und dem Mittler Tier versuchen wir einen tragbaren Weg aus der oft emotional verzwickten Situation zu finden.
Hierbei geht es nicht um defizitorientiertes Arbeiten, sondern darum gemeinsam zu schauen was der Interessent an Stärken mitbringt, sie vielleicht sogar neu entdecken. Partizipation und Empathie ist eine wichtige Grundvoraussetzung um positive Entwicklung zu gewährleisten. Hier sind alle an der individuellen Konzepterarbeitung beteiligt, doch Initiator ist der Betroffen selbst. Transparente Dokumentation, Reflexion und Evaluation soll gezieltes Handeln in der eigenen Lebenssituation optimieren. Gerne beteiligen wir uns auf Wunsch auch an Hilfeplangesprächen in den jeweiligen Einrichtungen.
In Anlehnung an den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan leben wir nicht nur die Kooperation, sondern auch gerade hier die Ko- Konstruktion. Das bedeutet auch gemeinsames Planen und Durchführen der Aktivitäten. Diese Vorgehensweise ist nicht neu und soll gemeinsames Gelingen und positive Entwicklungsschritte unterstützen.
Dazu bieten wir Ihnen die unterstützende Arbeit mit und am Pferd, sowie mit dem Hund an. Verschiedene Bereiche können durch den Mittler Pferd oder Hund angebahnt werden.
 

Hier aufgeführt zu diesem Thema einige Beispiele:

  • Kontaktaufnahme/ -herstellung durch das Tier ohne Aggressionen und völlig wertfrei.
  • Ängste abbauen und überwinden durch Erlernen der Pferde- oder Hundesprache und dadurch das Verstehen des eigenen Handelns und der Reaktion -in diesem Fall von Seiten des Tieres.
  • Selbstsicherheit und Freude an der eigenen (positiven) Handlungsplanung gewinnen.
  • Ziele definieren und eigene Entwicklungsschritte verfolgen mit anschließender Reflexion durch Selbstevaluation.
  • Eigene Verhaltensregulation durch den natürlichen Umgang mit dem Tier und im Gespräch über das Erlebte. Gerade kleine Erfolge sollen gefeiert werden um die Motivation zu steigern und Fortschrittliches sichtbar zu machen.
  • Positive Lebensplanung als ein Hauptziel, denn durch gemeinsames Arbeiten an dem Erlebten und der neu entdeckten Stärken, ändert sich die Grundhaltung zum eigenen Tun.
  • Stärkung der Basiskompetenzen, unter anderem des ICH`s – und Gruppengefühl in der Spiegelung des eigenen Verhaltens am Pferd sichtbar gemacht. Das Pferd, der Spiegel meiner Seele!
  • Mitbestimmung wird positiv gefördert - ich habe etwas mit meinem Leben zu tun und bin verantwortlich für dessen Verlauf.
  • Flexibilität bei Partner Mensch durch die Arbeit mit dem Tier einüben. Gelassenheit, sich selbst achten und eine gute Struktur sind Meilensteine für eine positive Lebensplanung.
  • Sich selbst richtig einschätzen können. Stärken sehen aber auch Schwächen zulassen können bietet die Möglichkeit weiterhin an einem positiv fortschreitenden Selbstkonzept zu arbeiten.
  • Durch die Arbeit am und mit dem Tier wird präzises Beobachten und richtiges Interpretieren der vorherrschenden Situation geübt, sowie analytisches Vorgehen geschult. Ziel ist hierbei die eigene Lebenssituation im Blick zu haben und das Zuarbeiten auf ein nächst höheres Ziel zu üben.

Dies, um einige Punkte unserer pädagogisch/ therapeutischen Arbeit mit Ihnen zu nennen.
Da dieses Programm gesonderte und langfristig angelegte Entwicklungsprozesse darstellt, müssen nebst Wünschen, Erwartungen und Terminen auch Datenschutzfragen abgeklärt werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern. Zuständig für diesen Bereich sind Frank Makowski und Diana Makowski.

Kosten und Buchungsanfrage Buchungsanfrage (Preise auf Anfrage)

 

 

Tiergestützte Integrationspädagogik

Als Erzieherin und Fachkraft für Integrationspädagogik weiß ich wie wichtig während der Begleitung eines integrativen Kindes oder Jugendlichen nicht nur menschlicher, sondern auch tierischer Kontakt sein kann.
Die Begleitung auf diesem Gebiet beinhaltet im Wesentlichen die Förderung der Bereiche:

  • Unterstützende Kontaktaufnahme über Mittler Tier
  • Ängste sollen vermindert/ abgebaut werden
  • Eigene Stärken erkennen und dazugewinnen
  • Aufgaben übernehmen - positive Handlungsplanung übernehmen
  • Körpergefühl und Kraftdosierung positiv fördern/ beeinflussen
  • Verantwortungsübernahme für sich und wenn möglich auch im Weitblick für die Gruppe
  • Anregung zur Sprachanwendung
  • Körperlichen Kontakt zulassen können
  • Oder einfach mal entspannt zur Ruhe kommen

Nicht alle Kinder mit integrativen Hintergrund können nach einer begleitenden Maßnahme beispielsweise eine eigene Handlungsplanung übernehmen aber der Kontakt zum Tier hebt zumeist die Freude am Erleben seiner Umwelt, seines eigenen Handelns und seiner Selbstbestimmtheit.

Verantwortlich für diesen Bereich ist hauptsächlich Diana Makowski.

Kosten und Buchungsanfrage Buchungsanfrage (Preise auf Anfrage)

 

 

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